Die Progressive Muskelentspannung [PME]

Du hast sicher schon von verschiedenen Verfahren zur Entspannung gehört: Yoga und das Autogene Training gehören zu den wohl Bekanntesten. Ebenso bekannt [zumindest hierzulande] ist die Progressive Muskelentspannung, die in den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts von Jakobsen für amerikanische Militärpiloten entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um eine einfache, leicht zu erlernende Technik von hoher Effektivität.

Was bedeutet PME?

  • Progressiv heißt soviel wie "fortschreitend". Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass über mehrmalige Anwendung der Technik ein Steigerungseffekt der Entspannung eintritt.
  • Die PME setzt direkt bei den Muskeln an, so dass die Technik zunächst einmal angewendet werden kann, ohne große Anforderungen an den Gemütszustand zu stellen.
  • Das "E" steht für "Entspannung" [manchmal sagt man auch "Relaxation", was aber exakt das gleiche bedeutet]. Die erreichte Entspannung sorgt dafür, dass Du Dich im wahrsten Sinne des Wortes "voll locker" fühlst.

Und wie genau sieht das jetzt aus?

Bei der PME begibt man sich in eine entspannte Position im Sitzen oder Liegen und konzentriert sich auf seinen Körper. Dann werden Muskeln kurzzeitig stark angespannt und wieder entspannt. Noch während der Entspannung wird dann eine erneute Anspannung herbeigeführt. Die Wirkung dieses Vorgehens ist ein intensiv erlebtes Gefühl der Entspannung, das sich über die einzelnen Anspannungs-Entspannungs-Zyklen verstärkt.

Es gibt zahllose Varianten und Kurzformen der PME. Sehr erfahrene Anwender können binnen weniger Minuten eine vollständige Entspannung des gesamten Körpers erreichen.

Du kannst Dir immer noch nicht so recht vorstellen, was PME ist? Dann probier es einfach mal aus!