Wunder gibt es immer wieder

Trotzdem solltest Du Dich aber bei der Verringerung Deines Zigarettenkonsums eher auf Dich selbst verlassen. Egal, welche Technik und Hilfsmittel Du anwendest, erfolgreich bist Du nur, wenn Du selbst nicht rauchst. Das wird Dir mehr oder weniger schwerfallen und vielleicht wirst Du dann doch mal nicht widerstehen können. Mit dem Rauchen aufzuhören, ist die Umkehrung des beschriebenen Übungsprozesses, der dazu geführt hat, dass Du Dich sehr an die Zigarette gewöhnt hast. Deshalb musst Du auch hier üben, üben und nochmals üben. Das ist eine anstrengende Sache, andererseits ist auch jede einzelne nicht gerauchte Zigarette ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Um Dir die Sache etwas leichter zu machen, gibt es verschiedene Tricks, die Du anwenden kannst, damit Dir das Aufhören leichter fällt:

  • Entferne Gegenstände, die Dich zum Rauchen auffordern [Aschenbecher, ...] aus Deinem Umfeld!
  • Versuche, herauszufinden, wann und in welchen Situationen Du zu rauchen gewohnt bist. Meide diese Situationen zunächst!
  • Überlege Dir, welche Funktionen das Rauchen in bestimmten Situationen für Dich hatte [Beschäftigung, Pausenzeit, ...] und versuche andere Beschäftigungen zu finden, die diese Funktionen für Dich erfüllen können!
  • Teile Deinen Entschluss anderen Leuten mit. Die Angst vor dem Gesichtsverlust, wenn Du es doch nicht schaffst, wird Dich zum Durchhalten ermutigen!
  • Werte einen Rückfall nicht als Scheitern Deiner Bemühungen. Versuche zu analysieren, woran es gelegen hat, dass Du doch geraucht hast und überlege, wie Du das nächste Mal standhaft bleiben könntest!
  • Überlege Dir Ablenkungen, denen Du Dich widmen kannst, wenn Du ein hohes Rauchverlangen hast!
  • Belohne Dich für Teilerfolge. Wenn Du einen ganzen Tag nicht geraucht hast, kannst Du Dir etwas anderes gönnen!

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