Von der Freiheit, auch mal "Nein" zu sagen

Jeder Raucher hat einmal klein angefangen. Zuerst rauchte er nur wenige Zigaretten zu bestimmten Gelegenheiten, dann gewöhnte er sich das Rauchen mehr und mehr an. Wie ist das bei Dir? Gibt es noch Gelegenheiten, zu denen Du die "Finger von der Zigarette lassen" kannst?


Fällt Dir eine Gelegenheit ein, zu der Du einmal rauchst, ein anderes Mal aber nicht?

Ja
Nein

Was sind für Dich zu einer solchen Gelegenheit die Gründe, einmal nicht zu rauchen?
keine Zigaretten verfügbar
keine Lust auf Zigaretten
wenn ich noch Sport treiben möchte
wenn Personen in meinem Umfeld das Rauchen mißbilligen.
wenn Personen in meinem Umfeld auch nicht rauchen.


Wie Du siehst, kann es also durchaus Gründe geben, die Dich dazu bewegen könnten, in manchen Situationen nicht zu rauchen. Sie würden Dir helfen, Dein Rauchverhalten gut im Griff zu behalten. Solche Gründe sind bei einem stark nikotinabhängigen Raucher nicht mehr vorhanden, weil er alle anderen Ziele dem Ziel der Befriedigung durch die Zigarette unterordnet.

Wenn Du in einer Situation das Bedürfnis verspürst, eine Zigarette zu rauchen, dann liegt das zum Teil auch daran, dass Du von bestimmten Eigenschaften der Situation [z.B. Gegenwart Anderer oder Langeweile] dazu aufgefordert wirst. Diese Aufforderung kommt dadurch zustande, dass Du schon sehr oft "geübt" hast, in solchen Situationen zu rauchen. Wenn Du Dich selbst beobachtest, kannst Du sehen, wie Dich Deine Gewohnheiten steuern. Nur mit Deinem Willen kannst Du da gegensteuern.

Du solltest Dich also selbst fragen, wie wichtig Zigaretten für Dich werden sollen und wie sehr Du Kompromisse zugunsten des Rauchens eingehen möchtest. Überlege Dir genau, was Dir das Rauchen bringt, auf was Du dafür verzichten möchtest und was Du bereit bist, dafür zu tun.

Nun weißt Du, wie eine Nikotinabhängigkeit sich vom ersten Kontakt zur Zigarette bis zur mächtigen Gewohnheit entwickeln kann und worauf Du achten musst, um diese Entwicklung bei Dir zu vermeiden.

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