Die Lernkanäle

Unter Lernkanälen versteht man die verschiedenen Möglichkeiten, Informationen aufzunehmen. Man unterscheidet vier Lernkanäle:

  • Lesen
  • Hören [z.B. vorlesen lassen, vom Tonband hören]
  • Sehen [z.B. Grafiken, Bilder, Filme betrachten, innere Bilder erstellen]
  • Sprechen [sich Stoff selbst vorsagen, jemandem oder sich selbst erklären, Stoff mündlich zusammenfassen]
  • Handeln [selbst etwas mit dem Stoff anfangen, z.B. eigene Beispiele konstruieren, Grafiken anfertigen, basteln etc.]

 

Die Grafik zeigt Dir, wie effektiv die einzelnen Lernkanäle und ihre Kombinationen sind. Die linke Skala zeigt dabei den Anteil der behaltenen Fakten, wenn sie über den jeweligen Lernkanal aufgenommen wurden.

Wie Du siehst, kann die Kombination der verschiedenen Lernkanäle Deinen Lernerfolg steigern. Das liegt daran, dass sich die Behaltensleistungen addieren und Du schneller und effizienter lernst. Wenn Du etwas lernen willst, solltest Du daher möglichst viele Lernkanäle nutzen. Allerdings ist nicht jeder Lernkanal auch für jede Information geeignet. Zum Beispiel fällt es relativ schwer, mathematischen Berechnungen nur über das Gehör zu folgen.

Schließlich bleibt zu merken, dass der Kanal des eigenen Handelns [ganz rechts] zwar der aufwendigste, aber auch der effektivste Lernkanal ist. Wenn Du also etwas wirklich behalten willst, erreichst Du das am besten durch praktische Übung und Anwendung.