Viele kleine Mahlzeiten sind besser als eine große.

Wahrscheinlich ist es Dir schon selbst aufgefallen: Es gibt Zeiten im Verlauf eines Tages, bei denen die Arbeit unheimlich leicht von der Hand geht. Du kannst Dich gut konzentrieren und bist motiviert. Das größte Leistungshoch hat man normalerweise am Vormittag zwischen 9 und 11 Uhr.

Dann gibt es da aber noch die Tiefpunkte, wenn Du zum Beispiel nach der Mittagspause zwischen 14 und 16 Uhr überhaupt keinen Bock mehr hast, noch einen Finger krumm zu machen. Diese Tiefs kann man zwar nicht völlig verschwinden lassen, aber Du kannst ihnen mit der richtigen Esstaktik effektiv entgegenwirken. Diese Taktik muss bei jedem ein wenig anders aussehen, grundsätzlich sieht sie aber folgendermaßen aus:

Nach dem Aufstehen am besten nur etwas Leichtes frühstücken. Dein Körper schläft nämlich noch und hat keine Lust, etwas zu verdauen. Lieber ein Glas Wasser trinken und etwas zu Essen für später vorbereiten oder besorgen. 

Beim 2. Frühstück soll dann ordentlich gegessen werden. Dein Körper ist inzwischen aufgewacht und braucht Energie. Durch die kurze Frühstückspause bist Du bis zum Mittagessen gut versorgt und hast keinen Hunger, so dass Du auch nicht unkontrolliert Süßigkeiten vernaschen musst.

Beim Mittagessen gilt: nicht zu sehr reinhauen, denn das Leistungstief danach wird umso größer ausfallen, je schwerer Du isst. Also eher auf Salate oder kleinere Portionen mit wenig Fett zurückgreifen. 

Am Nachmittag macht es Sinn, eine Vesper einzulegen. Dein Blutzuckerspiegel, den Du durch das Mittagessen gesteigert hast, ist nämlich inzwischen wieder auf dem Weg, in den Keller zu sinken, so dass die Konzentration nachlässt und ein Hungergefühl aufkommt. 

Zum Abendessen kannst Du ruhig noch eine kräftige Mahlzeit einnehmen, jedoch nicht zu spät, denn Dein Körper soll sich in der Nacht ja erholen und nicht zu schwer an der Verdauuung arbeiten müssen.