Nüchternheit hat Vorfahrt

Alkohol beeinträchtigt Deine Fahrtüchtigkeit, egal ob Du mit dem Auto, dem Mofa oder dem Fahrrad unterwegs bist. Deshalb ist auch Dein Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, unter Alkoholeinfluss viel höher.

Alkohol vermindert Dein Reaktionsvermögen und Deine Sehfähigkeit. Insbesondere rotes Licht wird weniger gut bemerkt. Deshalb erkennst Du wichtige Hinweise wie Ampeln, Bremslichter, Verkehrsschilder oder Reflektoren an Fahrrädern erst später. Außerdem bewirkt Alkohol oft ein rücksichtsloses Verhalten und lässt Dich Deine eigenen Fähigkeiten überschätzen.

Aus diesen Gründen hat der Gesetzgeber in Deutschland das Fahren unter Alkoholeinfluss verboten.

  • Wer mit mehr als 0,5 ‰ fährt, begeht eine Straftat, die zum Beispiel auch im polizeilichen Führungszeugnis vermerkt wird. Du giltst dann als vorbestraft. Da zum Beispiel Arbeitgeber das Führungszeugnis bei einer Bewerbung oft einsehen wollen, kannst Du dadurch später Probleme bekommen.
  • Auch schon unter 0,5‰, nämlich ab 0,3‰ wird im Falle eines Unfalls davon ausgegangen, dass Du durch Deinen Alkoholkonsum erhebliche Schuld an am Unfall hast.
  • Ab 0,1‰ wird Dir in jedem Fall eine Teilschuld angelastet, selbst wenn Du keine direkte Schuld am Unfall trägst.

Du siehst: Am besten ist es also, als Fahrer überhaupt keinen Alkohol zu trinken. Wer nämlich nur zwei Gläser trinken will, dem fällt es dann oft schwerer, nicht weiter zu trinken, als jemandem, der für den Abend bei Wasser, Cola oder Fruchtsaft bleibt. Wenn man in einer Gruppe unterwegs ist, kann reihum je einer den Fahrdienst übernehmen, und auch die Gebühren für ein Taxi sind durch meherere Personen geteilt oft nicht höher als die Kosten für zwei oder drei Bier...

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