Wintersport für alle

Kaum fällt der erste Schnee, treibt es uns raus in das weiße Gestöber. Doch Schneeballschlacht und Schneemannbauen sind nur zwei der vielen Wintervergnügen. Entschließt man sich im Winter für sportliche Aktivitäten, kann man zwischen einer immer größer werdenden Bandbreite an Wintersportmöglichkeiten wählen. Wir wollen die wichtigsten vergleichen und dir zusätzlich ein paar Tipps geben, wie du dich fit für den Wintersport machst.

Ski Alpin

Die wohl immer noch beliebteste Sportart im Schnee. Die Abfahrten gekonnt hinunter zu wedeln, bringt eine Menge Spaß. Der Kalorienverbrauch lässt sich mit 310 Kalorien pro Stunde schon sehen.
Allerdings ist die Verletzungsgefahr nicht außer Acht zu lassen. Nur wer schon im Vorhinein trainiert, ist vor Verletzungen einigermaßen gewahrt, da die Sturzgefahr bei trainierten und fitten Menschen geringer ist.

Skilanglauf

Skilanglauf ist eine der effektivsten Ausdauersportarten. Außerdem werden viele Muskelgruppen (90 Prozent) wie Oberschenkel, Bauch, Rücken, Po und Arme gleichzeitig beansprucht.
Da man beim Skilanglauf sehr weiche Bewegungen ausführt, ist das Verletzungsrisiko sehr gering und auch für ansonsten eher unaktive Leute geeignet. Durch die Nordic-Fitness Welle ist der „uncoole“ Langlauf im Kommen.

Snowboarden

Snowboarden hat sich in den letzten Jahren zu einer richtigen Trendsportart entwickelt. In puncto Fitness schneidet diese Sportart allerdings eher schlecht ab, da das Muskeltraining ziemlich einseitig ist. Auch das Verletzungsrisiko ist hoch. Besonders Sprung- und Handgelenk sind davon betroffen. Das Gute am Boarden ist, dass man als Anfänger einen schnellen Erfolg sieht.

Winter-Nordic Walking

Stöcke statt Bretter: Nordic Walking ist auch im Winter ein echter Tipp. Und das nicht nur für Leute über 50! Der Vorteil ist, dass es leicht zu er-lernen ist. Zudem ist Winter-Nordic Walking perfekt für diejenigen, die sich ansonsten durch Sportabstinenz auszeichnen. Da es den Bewegungsapparat bis zu 30 Prozent entlastet und Rücken und Gelenke schont, ist das Verletzungsrisiko fast gleich Null. 

Fit für den Wintersport

Gehörst du auch zu denjenigen, die gleich vom Schreibtisch aus in den Wintersport starten, ohne sich vorher darauf vorbereitet zu haben? Dabei gilt: Wer im Winter Sport machen möchte, muss sich das ganze Jahr fit halten und seine Muskeln trainieren. Ansonsten riskiert er Kopf und Beine auf der Piste.
Ein paar Wochen vor dem Urlaub solltest du zusätzlich eine spezielle Skigymnastik machen, die gezielt die später beanspruchten Muskelgruppen anspricht. Beim Wintersport wird vor allem Kraft in Beinen, Rücken und Bauch sowie Beweglichkeit, Ausdauer und Koordinationsfähigkeit gefordert.

Hier zwei Übungen zum Ausprobieren:

 

  1. Stell Dich mit hüftbreit geöffneten Beinen in Abfahrtsposition und mach einen Strecksprung nach oben. Schließ dabei die Beine und lande wieder in der Ausgangsposition. Wiederhole die Übung 3- bis 6-mal, bevor du eine kurze Pause machst. Danach durchlaufe den Durchgang noch mal. → Konditionsfördernd
  2. Stell Dich auf das rechte Bein. Mit dem linken Bein malst Du nun Achten in die Luft. Für diese Übung mehrmals für jedes Bein jeweils 10 bis 20 Sekunden durch. → Fördert die Koordination und Reaktionsfähigkeit

Informier dich doch vor deinem nächsten Winterurlaub einfach über Angebote in deiner Nähe.
Ansonsten gilt: Dem, der sich das ganze Jahr fit hält, ist das Schneevergnügen sicher.

Dein Azubifit-Team