Was passiert bei einem Sonnenbrand?

Wird die Haut zu lange und vor allem ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt, bekommt man einen Sonnenbrand. Nach kurzer Zeit wird die Haut rot und schmerzt. Nicht selten ist er Sonnenbrand mit Schwellungen der Körperregionen verbunden. Die Rötung wird durch geweitete Blutgefäße in der Haut hervorgerufen. Eine erhöhte Durchblutung ist das Anzeichen für eine gewöhnliche entzündliche Reaktion. Der betroffene Bereich wird besser mit Nährstoffen und Zellen des Immunsystems versorgt um schnell zu verheilen.

Sonnenbrand medizinisch betrachtet

Medizinisch betrachtet ist ein Sonnenbrand nichts anderes als eine Verbrennung. Verbrennungen werden nach ihren Symptomen in drei Grade eingestuft:

  • Verbrennungen 1. Grades schmerzhafte Hautrötung
  • Verbrennungen 2. Grades Blasenbildung
  • Verbrennungen 3. Grades weitgehende Zerstörungen der Haut, evtl. Ablösung der Oberhaut auf größeren Bereichen

Verbrennungen 3. Grades müssen im Krankenhaus behandelt werden. Treten Kopfweh, Übelkeit oder Fieber auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Ein „normaler“ Sonnenbrand 1. und 2. Grades heilt in der Regel innerhalb von drei bis sieben Tagen ab. Trotzdem sollte ein Sonnenbrand niemals unterschätzt werden!
Die Haut ist das größte Organ des Menschen und durch eine Verbrennung verliert der Körper sehr viel Flüssigkeit. Da im Sommer sowieso viel Wasser ausgeschwitzt wird, ist das wichtigste bei einem Sonnenbrand viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen um den Heilungsprozess zu beschleunigen und den Wasserhaushalt konstant hoch zu halten.

Zum anderen gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass die Haut „sich an Sonnenbrände erinnert“. Hautalterung, Hautkrebs und Pigmentstörungen können mögliche Folgen sein. Deshalb ist ein optimaler Schutz vor zu viel UV-Strahlung nötig!

So schützt man sich vor einem Sonnenbrand

Natürlich sollte man sich, wenn man sich länger in der Sonne aufhält, regelmäßig einkremen – und ja, man wird trotzdem braun. Und das zudem noch viel schonender und langanhaltender, da die oberste Hautschicht nicht verbrannt wird. Hilfreich ist es auch, luftige Stoffe wie Leinen oder Baumwolle zu tragen, um den Körper vor der direkten Sonneneinstrahlung zu schützen. Weite Stoffhosen zum Beispiel sehen nicht nur gut aus, sondern wirken durch den leichten Stoff kühlend und erfrischend. Viel trinken ist auch bei der Vorbeugung eines Sonnenbrandes das A und O. Denn der Körper droht weniger auszutrocknen und kann die Hautzellen somit weiterhin gut versorgen. Auch ein kurzer Aufenthalt in dem Schatten tut der Haut gut und sollte während jedem Sonnenband unbedingt eingehalten werden.

In diesem Sinne, einen schönen – sonnenbrandfreien –Sommer!