Sechs Tipps zum Schutz vor Handystrahlung

Auch wenn noch nicht einstimmig erwiesen ist, ob und wie Handystrahlung eine gesundheitliche Gefahr darstellt, kann es nicht schaden, sich präventiv zu schützen. Diese Tipps helfen dir dabei, die Strahlungsintensität, die auf dich einwirkt, zu verringern.

1. Verwende eine Freisprechanlage, den Lautsprechermodus oder ein Headset beim Telefonieren.

Wie du im Artikel "Handystrahlung – eine Gefahr für unsere Gesundheit?" lesen kannst, wird das Handy bei Benutzung und dem Telefonieren warm. Um dich vor der Wärme und der Strahlung zu schützen, solltest du darauf achten, das Handy auf Abstand zu halten.

2. Trage das Handy nicht ständig am Körper, lieber in einem Rucksack oder der Handtasche.

Wenn du das Handy nicht benötigst, zum Beispiel beim Autofahren oder auf der Arbeit, sollte sein Handy weit weg vom Körper liegen. Denn auch wenn es nicht aktiv genutzt wird, geht eine Strahlung von dem Gerät aus.

3. Beim Verbindungsaufbau geht die meiste Strahlung aus, halte das Handy als erst ans Ohr, wenn es klingelt.

Beim Verbindungsaufbau, dem Wählen, sucht das Handy den Empfang von dem nächsten Funkmast besonders stark. Die Strahlung erhöht sich in diesem Moment enorm. Führte das Handy erst zum Ohr, wenn es bei dem Gesprächspartner klingelt.

4. In der Nacht sollte dein Handy nicht direkt neben dir liegen.

Wenn du es als Wecker auf dem Nachttisch liegen hast, nutze den Flugmodus. Naher Körperkontakt sollte vermieden werden. Wenn du dein Handy jedoch als Wecker nutzt, liegt es wahrscheinlich auf deinem Nachttisch, bzw. sogar im Bett. Dabei sollte auf alle Fälle der Flugzeugmodus eingeschaltet sein, da das Gerät in diesem Zustand keine mobilen Daten, Wlan, Bluetooth oder Funksignale empfängt.

5. Halte dich beim Telefonieren kurz!

Wie bereits erwähnt sollten Handygespräche nicht übermäßig lang sein. Achte bei deinen nächsten Anrufen bewusst auf die Gesprächszeit und fasse danach an dein Ohrläppchen. Dir wird der Temperaturanstieg mit Sicherheit auffallen!

6. Keine "Abschirm-"Schutzfolien.

Es gibt bestimmt Handyhüllen und Schutzfolien, die damit werben, die ausgehende Strahlung des Handys zu verringern. Das ist jedoch ein Irrtum! Denn wenn das Handy „abgeschirmt“ wird, sucht es den Kontakt zu den Funkmasten umso stärker, das heißt, die Strahlung erhöht sich. Achte lieber bei deinem Handy auf einen niedrigen SAR-Wert [Spezifische Absorptionsrate]. Dieser gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit diesem Gerät maximal aufnehmen kann. Der Grenzwert liegt in Deutschland bei 2,0 W/kg. Unter www.bfs.de/SiteGlobals/Forms/Suche/BfS/DE/SARsuche_Formular.html kannst du nachschauen, welchen SAR-Wert dein Smartphone hat.