Schwitz dich gesund

Wenn es draußen ungemütlich ist, steigt das menschliche Urbedürfnis nach Wärme und Behaglichkeit. Der wöchentliche Saunagang hat neben allgemeinem Wohlbehagen viele weitere Vorteile. Regelmäßiges Saunieren stärkt die Abwehrkräfte, fördert tiefe Entspannung, guten Schlaf und schöne Haut.

Regelmäßiges Schwitzen bringt mehr als Schweiß!

Wer mindestens einmal in der Woche in die Sauna geht, der:

  • verbessert die Durchblutung
  • stärkt das Immunsystem
  • trainiert alle Gefäße
  • verbessert die Atemfunktion
  • reguliert den Blutdruck
  • entspannt nach Belastung die Muskeln und sorgt für ihre Erholung
  • steigert die Stresstoleranz
  • fördert positive Auswirkung bei Asthma, Kopfschmerzen, Verstimmungen…

Die richtige Ausrüstung

Saunieren beginnt mit dem Packen der Tasche. Zur Saunaausrüstung gehören: ein Badehandtuch zum Unterlegen, ein Handtuch zum Abtrocknen, ein Bademantel, Badelatschen, Duschgel, Shampoo,  Bodylotion und eventuell ein paar dicke Socken für die Ruhephase.

Tipps und Regeln für einen gesunden Saunabesuch

Vor dem ersten Saunagang:

Vor dem ersten Saunagang solltest du dich duschen und danach gründlich abtrocknen, denn trockene Haut schwitzt schneller als feuchte. Dann geht es im Bademantel in Richtung Sauna, die in Deutschland in der Regel nackt genutzt wird. Ist dir das unangenehm, kannst du dir auch ein Handtuch umhängen. Beim ersten Saunagang bleibst du 8 bis10 Minuten in der Hitze. Je höher die Bank ist, desto höher ist
auch die Temperatur. Grundsätzlich ist es gesünder, kurz aber heftig zu schwitzen, da es bei langen Sauna-Aufenthalten sonst aufgrund der andauernden Weitstellung der Herz-Kreislauf-Gefäße zu Kreislaufproblemen kommen kann. Wichtig ist, dass du dich durchgängig wohl fühlst! Die letzten ein bis zwei Minuten setzt du dich auf die unterste Stufe, um den Kreislauf wieder an die aufrechte Haltung zu gewöhnen.

Nach dem Saunagang:

Nach dem Saunagang folgt die Abkühlungsphase. Um den Kreislauf zu schonen und das Herz langsam auf die Kälte vorzubereiten, beginnt der kalte Guss herzfern am rechten Fuß und wird dann über den linken Fuß, den rechten Arm und linken Arm fortgeführt. Lauwarmes oder warmes Wasser ist
dabei tabu, der Kreislauf könnte schlapp machen. Ganz Mutige können nach dem Duschen für einige Sekunden auch ins Tauchbecken steigen.

Die Ruhephase:

Nach jedem Saunagang folgt eine Ruhephase, um den Körper und das Herz-Kreislauf-System zu entspannen. Diese Phase sollte mindestens genauso lang sein wie der Saunagang selbst. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Körper nicht auskühlt. Ein Bademantel oder eine Decke leisten hier gute Dienste. Nach der Ruhephase geht der ganze Spaß wieder von vorne los: Schwitzen, Abkühlen und Ausruhen. Beim zweiten und dritten Saunagang bis zu 15 Minuten in der Kabine bleiben. Die Dauer des Schwitzens, die Auswahl der Bank und die Sitzhaltung bestimmt jeder selbst!

Bitte beachte:

  • nie abgehetzt saunieren
  • körperliche Anstrengung in der Hitze vermeiden; schon Reden kann überanstrengen
  • gehe nie während eines akuten Virusinfekts in die Sauna
  • unbedingt "Nachschwitzen" vermeiden, auch wenn warme Becken oder Nachschwitzräume vorhanden sind; es drohen Kreislaufüberlastungen und Infektionen

Nun sollte deinem Sauna-Vergnügen nichts mehr im Wege stehen.

Dein Azubifit-Team!