Die Berufsgenossenschaft (BG)

- Vielleicht kennst Du die Kampagne "2m²" zum vorbeugenden Hautschutz. Sie wurde von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) ins Leben gerufen. Foto: Norbert Hüttermann, Quelle: Präventionskampagne Haut, www.dguv.de
Die Berufsgenossenschaften (BGen) sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung. Es gibt verschiedene BGen für verschiedene Berufe z.B. eine Feuerwehr-Unfallkasse oder eine Eisenbahn-Unfallkasse. Die Berufsgenossenschaften sind in gewerbliche und in landwirtschaftliche BGen unterteilt und sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Jeder, der ein Unternehmen gründet, ist verpflichtet, der jeweiligen Berufsgenossenschaft beizutreten.
Wie du siehst, bist also nicht du als Arbeitnehmer zur Versicherung verpflichtet, sondern dein Arbeitgeber. Dadurch bist auch du abgesichert, wenn dir an der Arbeit, oder auch auf dem Weg zur Arbeit ein Unfall passiert. Die anfallenden Kosten für Arzt oder Krankenhaus werden in diesem Fall nicht von der Krankenkasse, sondern von der BG übernommen. Die Berufsgenossenschaft ist dann auch für die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation verantwortlich und verpflichtet, Unfall- und Krankheitsfolgen durch Geldzahlungen auszugleichen. In erster Linie sind die BGen allerdings daran interessiert Unfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten. Getreu dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen!”
Finanzieren tut sich eine BG ausschließlich über die Beiträge der versicherten Unternehmen. Wie schon erwähnt, musst du als Arbeitnehmer keine Beiträge zahlen. Wenn sich also der Beitragssatz erhöht, wirkt sich das auf die Lohnnebenkosten deines Arbeitgebers aus und nicht auf dein Nettoarbeitsentgelt.
Dafür kannst du als Arbeitnehmer bei einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit keine Schadensersatzforderung an deinen Arbeitgeber stellen. Durch die Versicherung ist er nämlich von der Haftung freigestellt. Das übernimmt dann die Versicherung für ihn.
Der Zigarette davon laufen!

Jugendliche kommen laufend besser von der Kippe los. In einer US-Studie zeigte sich: Programme mit Jugendlichen sind am erfolgreichsten, wenn gleichzeitig eine kurze Fitnessberatung angeboten wird. 233 Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren nahmen an der Studie zur Raucherentwöhnung an der West Virginia University School of Medicine teil. Quelle & Studie

